
MAN
Über 3000 Mitarbeitende beschäftigt MAN heute am Standort Nürnberg. Das Werk hat eine lange Historie mit Wurzeln bis ins Jahr 1841. Die ursprüngliche Eisengießerei wandelte sich seitdem immer wieder – vom Kessel- und Waggonbau, über den Turbinen- und Kranbau bis hin zum Lkw-Bau. Seit Anfang der 1920er Jahre steht der Standort ganz im Zeichen der Diesel-Antriebe.

Nürnberger Versicherung
Vom einstigen „Start-up“ zu einem der größten Erstversicherer in Deutschland und Arbeitgeber Nürnbergs: 1884 unter anderem von Bleistiftfabrikant Lothar Freiherr von Faber unter dem Namen „Nürnberger Lebensversicherungs-Bank“ gegründet, zählt die Nürnberger Versicherungsgruppe heute etwa 3100 Beschäftigte in Nürnberg.

Siemens
Rund 5000 Menschen arbeiten heute bei Siemens in Nürnberg – der Technologiekonzern ist damit der größte industrielle Arbeitgeber der Stadt.
Die Geschichte reicht bis ins Jahr 1873 zurück, als Sigmund Schuckert eine Werkstatt in der Schwabenmühle eröffnete. Dort arbeitete der damals 27-Jährige unter anderem an der Weiterentwicklung der dynamo-elektrischen Maschine von Werner Siemens.
Heute wird in Nürnberg etwa im NMA das Produktportfolio für den Antriebsstrang (Großantriebe und Umrichter) im Industriegeschäft entwickelt und gefertigt. Außerdem ist der Bereich Digital Industries in Moorenbrunn ansässig. Noch: Denn hier läuft 2026 der Mietvertrag aus, bis dahin sollen fast alle 2200 Beschäftigten an den Erlanger Campus ziehen.

Datev
Mit über 9000 Beschäftigten ist Datev das zweitgrößte Unternehmen Nürnbergs. Gegründet wurde die Genossenschaft im Jahr 1966 von Heinz Sebiger und 64 Steuerbevollmächtigten. Ziel war es, Buchführungsarbeiten für Mandanten per EDV gemeinsam zu organisieren.
Aktuell betreibt die Datev fünf Standorte in Nürnberg. Der IT-Campus an der Fürther Straße bündelt seit 2015 die Software-Entwicklung. 2024 lag der Umsatz bei 1,514 Milliarden Euro. In Nürnberg engagiert sich die Datev auch kulturell, etwa beim Staatstheater oder beim CSD.